Am herrlichen Potamac River

Unsere Mitbewohner sind mittlerweile Alle zwangsweise ausquartiert und unser Leben läuft wieder „normal ab“. Wir hatten eine mordsmäßige Hitze hier, bis zu 35°C, da ist man um jedes bißchen Schatten froh. Mittlerweile ist der Baumarkt LOWES unser Gastgeber erster Wahl. Nicht soviel Betrieb und nachts mehr Ruhe als beim Walmart. Und immer gutes WiFi bis ins Auto.


Na ja, und dann haben wir auch ein paar Tage in den State Parks verbracht. Die sind in der Regel toll gelegen, die Plätze sind groß. ( , man kommt dem Nachbarn gar nicht erst ins Gehege.) Man kann auf tollen Trails wandern und wenn man so wie wir keine Energie benötigt, sind auch die Kosten mit 16-25 USD vertretbar. Dafür hatten wir zum Teil Schatten, konnten ausgiebig und häufig duschen, vielleicht sind ja deswegen jetzt keine Mitbewohner mehr im Auto😷😂? Zu jedem Platz gehört eine Feuerstelle, die von den Einheimischen auch sehr angenommen wird. Schon früh morgens raucht das Feuer, weil hier wird vom Kaffee bis zum Rührei mit Speck und Würstchen alles auf dem Grill zubereitet wird. Und noch etwas, hier gehört ein Lagerfeuer am Meeresstrand oder am Flussufer immer dazu, ( unter der Berücksichtigung der Feuergefahr) bei uns darf man das nur mit Sondergenehmigung, weil ja die Schiffahrt irregeleitet werden könnte. (Lachkrampf in Zeiten des Digitalalters mit GPS) Es gibt eine besondere Stimmung, wenn man mit Freunden um das Lagerfeuer herumsitzt und das Meer oder den Himmel beobachtet. 

Und historisch ist hier in dieser Gegend eine ganze Menge geboten: 1607 sind hier die ersten dauerhaften Siedler aus England rübergekommen.

Dieser junge Mann hat einer Schulklassen erklärt, was Ochsen sind😂👍


Weil die englische Krone aber später zu heftig Steuern erheben wollte, haben sich die Menschen um George Washington mit den Franzosen und Indianern zusammengetan und die Engländer vernichtend geschlagen und die USA ausgerufen. Überall sind hier die Originalschauplätze, Jamestown, Williamsburg, Yorktown, etc. zu besichtigen. Die Historie wird hier ganz groß geschrieben und den Besuchern vor Augen geführt. 

Der europäische Einfluss auf den Baustil ist hier im Osten der USA deutlich sichtbar und macht die Städte attraktiv. Wir sind jetzt in Alexandria und heute per Rad zum Flughafen Washington gefahren. Von dort hat man einen tollen Blick auf die Skyline von Washington. Morgen wollen wir weiterziehen und Donald Locke mal ein wenig norddeutsches Zielwasser übergeben, damit er mal ein bißchen mehr Augenmaß findet…..

Insgesamt muss man aber klar festhalten: so, wie die Amerikaner bei uns immer dargestellt werden, sind sie nur in den seltensten Fällen.

Immer höflich im Umgang mit dem Anderen. Sehr hilfsbereit, Allgemeingut wird pfleglich behandelt und nicht wie bei uns, bei erstbester Gelegenheit zerstört.

Es wird auch konsequent verfolgt, wenn jemand fremdes Gut zerstört. Wir haben in der ganzen Zeit weder in Kanada, USA, oder in Mexiko keinen Vandalismus erlebt oder Spuren davon gesehen. Also, diese Reise hat unseren Blickwinkel auf die USA durchaus positiv verändert. Und das, ohne unkritisch zu sein. Anders als in Deutschland, scheuen sich die Politiker hier nicht vor klaren Regeln. Und die Einhaltung wird kontrolliert, Regelverletzungen verfolgt.

Jetzt weiß ich, warum man von fließenden Formen spricht


Wo die amerikanische Gesellschaft ganz klar versagt hat, ist bei der Ernährung. Gefühlt sind 75% der Amerikaner extremst überernährt. Das wird sich in den nächsten 30 Jahren in der gesundheitlichen Entwicklung deutlich zeigen. Während die Mexikanerinnen mehrheitlich insgesamt offensichtlich an Stoff sparen, haben die farbigen Afro-Amerikanerinnen alle das Jennifer – Lopez Syndrom. Dieses hat aber wiederum den Vorteil, das beim Schleppen von gleichzeitig bis zu 4 Kindern, diese nicht über das Becken hinaus nach unten wegrutschen können. “ Große Ohren“ ohne „Große Kiste“ geht offensichtlich nicht🤓

Die übergewichtigen Weißen hingegen fließen gleichmäßig in alle Richtungen. Frühzeitig scheint das Binde- und Stützgewebe aufzugeben.

Schon erstaunlich, wie der Stoff das alles so aushält. Und Hemmungen, dass alles in zu enge Jeans, Shorts oder Bikinis zu quetschen, hat man offensichtlich nicht. Dieses Phänomen extremes Übergewicht ist kein klassenspezifisches Problem. Man trifft den Universitätsprofessor in dieser Liga genauso wie den Arbeiter oder den erfolgreichen Makler. 

Solange immer noch riesige Industrien am zuckerhaltigen Produkt Milliardengewinne erwirtschaften, solange lassen sich wohl auch Politiker zu wohlgefälligen Entscheidungen verführen. Wär das nicht toll, wenn es mal ähnliche Schadenersatzprozesse wie im Fall der Raucher geben würde?

Na ja, bevor meine Pferde schon wieder durchgehen, Rieta haben wir noch irgendwo so 1-7 Riegel Schokolade? Mir ist so nach inhalieren……

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